von Floppi
10.00 Uhr: Das erste Auge auf, dann das Zweite. Es ist Samstag, aber nicht etwa ein Normaler; nein, heute wird ein Test geschrieben!
Meine emotionale Lage entspricht nicht ganz dem vorausgegangenen Ausrufezeichen. Samstags einen Test zu schreiben ist eben nicht das Gelbe vom Ei; um nicht zu sagen, ich habe keinen Bock drauf. Aber das Ganze dient ja einem guten Zweck, meinem Auslandsjahr.
Ich ziehe also von dannen zu meiner Ansprechpartnerin von Eurovacances, zu Fuß versteht sich. Man muss dazu sagen, dass dahin ein Fußweg von nur fünf Minuten zu bewältigen ist. Gerade angekommen, bemerke ich, obwohl ich sehr pünktlich bin, einer der Letzten bin. Etwa fünfzehn andere Jugendliche in meinem Alter sind bereits da, teilweise lange Strecken von Göttingen nach Mainz gefahren, wie ich später erfahre; da sind meine fünf Minuten Fußweg ein Witz dagegen.
Ab jetzt lasse ich alles auf mich zukommen, denn mehr, als dass wir einen SLEP-Test (Secondary Level English Proficiency) schreiben, der ungefähr eineinhalb Stunden in Anspruch nimmt, weiß ich nicht. Wir fahren zur Uni, zum Mathematik-Komplex. Dort fahren wir mit dem Aufzug hoch und suchen uns einen Raum. Fündig werden wir, als wir einen eigenartig kleinen Hörsaal betreten. Wir bekommen Schnellhefter mit zwanzig Blättern ausgeteilt. Der erste Teil besteht aus Listening Comprehension, der Zweite aus Reading Comprehension und der letzte Teil aus Sätze vervollständigen.
Alles in allem ist der Test relativ gut verlaufen und so konnte ich nicht klagen, als ich wieder nach Hause gekommen bin.
Jetzt ist es endgültig sicher, der Test ist bestanden! Prost!
Zeit vergeht, Dinge schreiten fort. Bitte halte uns/mich weiter auf dem Laufenden.
Der Text war auch wieder sehr schön zu lesen. Deine Fortschritte im Schriftstellerischen sind echt nicht mehr von der Hand zu weisen.
Nein, es wird aber auch nur Bescheid gegeben, falls ich nicht bestanden hätte.
Hast Du denn schon Ergebnisse, wie der Test ausgegangen ist?