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Nie mehr achtzehn

von kruemel

Vergangenen Mittwoch hatte ich Geburtstag. Nicht dass das inzwischen noch etwas Besonderes für mich wäre – nein: Geburtstagfeiern ist inzwischen reinste Routine. Vielleicht ist das der Grund, warum es mich nicht mehr wie früher in Hochstimmung versetzt. Auf jeden Fall lag ich dienstagabends alleine in meinem Zimmer und versuchte, noch vor Mitternacht einzuschlafen. Wenige Stunden Weiterlesen »

Nun sitze ich hier, schreibe meinen neuen Artikel, neben noch anderen zwanzig Leuten in der Bibliothek am Computer. Warum ich das kann? Weil ich Study Hall habe.
Study Hall ist eine Art Freistunde, nur mit dem Unterschied, dass man nicht frei ist. Der Sinn dahinter ist, die Stunde mit Schularbeiten, wie z.B. Lernen oder Hausaufgaben, zu verbringen. Wenn man nichts zu tun hat, kann man sich abmelden, die Zeit in der Bibliothek oder im Musikraum, falls man im Chor oder in der Marchingband ist, verbringen. Da die Lehrer aufgrund des nicht wechselnden Stundenplans (jeden Tag die gleichen Stunden in derselben Reihenfolge) selten Hausaufgaben aufgeben, verbringe ich die meiste Zeit während Study Halls in der Bibliothek … Weiterlesen »

First Impressions

Le Mars

Ich bin jetzt knapp eine Woche in Le Mars, Iowa und habe mich schon an das Leben hier gewöhnt. Orientierung habe ich hier zwar noch nicht, aber ich nehme einmal an, dass sich das mit der Zeit legt. Weiterlesen »

von kruemel

„Können die Dinge im Dunkeln vergehen? Ohne Interessen sind sie nichts. Das Dunkel werde durch die Schatten erst sichtbar. Grüße von der Literaturnacht“, schreibe ich um 23:49 in einer Kurznachricht. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Reihen der Literatur-Begeisterten bereits gelichtet: Zu viele alte Menschen waren da, für die elf Uhr abends Weiterlesen »

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von kruemel

Auch wenn ich mich auf dieser Reise insgesamt sehr wohl fühle und auch allen Grund dazu habe, ärgere ich mich doch immer wieder über zwei Dinge: die amerikanische Wegwerfgesellschaft und die Respektlosigkeit des Tourismus. Auf Letzteres möchte ich an dieser Stelle kurz eingehen.

Unser begleitender Lehrer, der zusammen mit einer weiteren Lehrerin wirklich viel für die Reise und unser Vergnügen tat und tut, hat das Weiterlesen »

Iowa’s Calling

von Dominik

Vor ein paar Wochen war es soweit: Ich habe meine Gastfamilie bekommen. Weiterlesen »

von kruemel

Endlich ist der Fernseher aus! Da bin ich einen Abend auf dem Zimmer geblieben, um mir und meinem anscheinend pflastermüden Knie eine Pause zu gönnen, und dann bleibt ausgerechnet Jonas ebenfalls im Hotel – mein Zimmergenosse mit dem Fernsehkonsum, der jedem Amerikaner Ehre macht. Zwei Stunden Weiterlesen »

von kruemel

Ein Team von acht Mainzer Schülerinnen und Schülern nahm Ende Juni für Deutschland an einem internationalen Wirtschaftswettbewerb teil.

15 Teams aus der ganzen Welt. 24 Stunden Zeit um ein Menschheitsproblem zu lösen. Mit dabei: Acht Schülerinnen und Schüler rheinland-pfälzischer Gymnasien, die Deutschland repräsentieren durften, bei GEC – The Global Enterprise Challenge. Übersetzt heißt das so viel wie Globaler Unternehmens-Wettbewerb; dieses Jahr fand Weiterlesen »

von kruemel

Fast drei ganze Tage bin ich nun schon in der wohl berühmtesten Stadt der Welt: New York. Spezifiziert: New York City, Stadtteil Manhattan, 42nd Street in einem für meine Verhältnisse noblen Hotel, 29. Stock. Ich nächtige hier mit drei weiteren jungen Männern meines Alters in einem Zimmer mit zwei Doppelbetten. Wir teilen uns also jeweils eines und das unter den Voraussetzungen nur eine Decke aber vier Kopfkissen pro Bett zu haben.

Es ist schon ein anderes Lebensgefühl hier in der Stadt. Jeder kennt Weiterlesen »

von kruemel

Am 6. Juni, also vor ziemlich genau einem Monat schrieb ich einem Freund: „Nach der Wahl werde ich bei den Grünen aktiv wohl nichts mehr machen; Wahlkampf strengt sehr an und bringt nichts.“

Dann der Tag danach: Mehr als jeder fünfte in meinem Statdteil Hartenberg-Münchfeld hat Grün gewählt, und wir ziehen mit drei von insgesamt dreizehn Sitzen in den Ortsbeirat ein. Auch bei Weiterlesen »

von kruemel

Das Denken in englischer Sprache ist immer noch nicht ganz aus meinem Kopf heraus: Manchmal fällt mir nur ein passendes englisches aber nicht das entsprechende deutsche Wort zu etwas ein. Außerdem kann ich, wenn längere Zeit Englisch gesprochen wird, einfach umschalten und denke dann in dieser Sprache statt dem üblichen unpraktischen in Deutsch denken und dann übersetzen.

Immer wenn ich diese Erfahrungen mache, bin ich außerordentlich Weiterlesen »

von kruemel

Am Anfang fahr’ ich so voll gediegen. Weißt Du, ich denk’ an alles, mach’ alles richtig, ab geht’s, gude Laune. Rauf auf die Autobahn, wieder runter, bissel Überland, rein nach Finthen, entspannt einparken, umkehren, der übliche Flachs halt, dacht ich. Und dann steh’ ich plötzlich Weiterlesen »

Verbleibende Zeit

von Floppi

Sören kam ja vor kurzem aus seinem dreiwöchigen Austausch in den USA wieder und zu meinem Big Year ist es auch nicht mehr lange hin. Bezüglich dessen habe ich auch noch etwas zu berichten, was in den letzten Monaten schlicht und ergreifend einfach unter den Tisch gefallen ist. Weiterlesen »

¿Qué será?

von Floppi Weiterlesen »

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